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Nach der Freispielzeit und dem Kreis gehen wir, auch wenn es ein wenig nieselt, jeden Tag auf das Außenspielgelände. Die Kinder ziehen ihre Matschhose und Gummistiefel an, damit sie auch im Bach spielen können. Auf dem gepflasterten Bereich wird Fahrrad, Dreirad und Roller gefahren. Im Sand werden große Löcher gebaggert und Sandkuchen gebacken. Das Außengelände lädt auch zum Träumen und Ausruhen ein. Nach einem anstrengenden Vormittag können die Kinder in den Hängematten die Wolken und das Spiel des Windes in den Blättern der Bäume beobachten. Um Rutschen zu können, müssen die Kinder erst einen Hügel erklimmen, dies kostet Kraft. Es stehen den Kindern noch viele andere Spielmöglichkeiten zur Verfügung.

Spaziergang

Jede Gruppe geht einmal in der Woche, wenn es sich organisatorisch und wetterbedingt einrichten lässt, nach dem Freispiel spazieren. Auf dem Hof stellen sich die Kinder in eine Reihe. Immer zwei Kinder geben sich die Hand, so entsteht eine lange Schlange. Gehen wir auf die Straße, müssen die Kinder in der Reihe gehen und auch ihren Partner anfassen. Dies ist gar nicht so einfach, aber mit der Zeit lernen es die Kinder. Auf den Feld- und Waldwegen wird gerannt und getrödelt Blätter, Eicheln, Rinde und andere Naturmaterialien zum Basteln gesammelt.

In den Waldwochen, wir nennen sie jetzt Naturerlebniswochen, die im Frühjahr und im Herbst regelmäßig durchgeführt werden, gehen dann täglich bis zu 25 Kinder mit zwei Betreuerinnen in den Wald. Sie verbringen dort zwei arbeits- und erlebnisreiche Stunden.

Die Kinder schleppen Äste und kleine Baumstämme. Frühstück, Decken und Getränke werden in einem Bollerwagen mitgenommen, auf einer Waldwiese können die Kinder dann frühstücken. An manchen Tagen werden wir auch von einem Förster begleitet und erfahren ganz viele interessante Dinge über die Natur. Hat es im Winter geschneit, gehen wir mit den Kindern zu einem nahen Hügel. Auf ihren Po-Rutschen geht es dann geschwind den Hang hinab.