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man der Meinung, Mathematik gehört in die schulische Erziehung und hat im Kindergarten nichts zu suchen. Kinder haben aber ein ganz natürliches Interesse an der Welt der Zahlen. Zahlen begegnen ihnen überall, bei Tischspielen, Fingerspielen, Reimen, Abzählversen Beim Spaziergang stellen mir uns in Zweierreihen auf usw. Dabei wird die Zahl aber nur als Wort ausgesprochen.
Bei dem Projekt „Zahlenland" geht es darum, die Zahl als Wort, als geschriebene Zahl und als Menge kennen zu lernen.
Die Zahl wird bei jedem Treffen der „Schlauen Füchse" zu einem Ereignis. Es geht immer um die „Zahl des Tages", alle Lieder und Geschichten drehen sich um die eine bestimmte Zahl.Die Zahlen haben auch ein „Zahlenhaus" in dem sie wohnen. Ein Kind ist z.B. die Zahl 5 und wird dann auch mit dieser Zahl angesprochen. Die 5 sucht sich einen Helfer aus, der oder die bringt der Zahl ihre entsprechende Hausnummer, ein Schild für den Kopf und hilft der 5, ihr „Zahlenhaus" einzurichten.Die Möbel für das Haus sind Kastanien, Bauklötze, Legosteine oder Tannenzapfen. Entsprechend der Hausnummer muss der Helfer so viele Teile/ Möbel in das Haus bringen Vor jedem Haus gibt es auch noch ein „Zahlengärtchen", in dem entsprechend der Hausnummer auch Blumen wachsen.
Wenn bei allen Zahlen ( von 1-5, später 1-10) die Möbel im "Zahlenhaus" sind, kommt der "Zahlenteufel" und bringt alles durcheinander. Die übrigen Kinder drehen sich um oder halten sich die Augen zu.Dann ist der "Hausmeister" an der Reihe, er muss dafür sorgen, dass alles wieder in Ordnung gebracht wird. Das ist manchmal keine leichte Aufgabe und erfordert viel Konzentration von den Kindern.Anschließend gehen die Kinder auf dem "Zahlenweg" spazieren. Die Zahlen werden von den Kindern in der entsprechenden Reihenfolge sortiert und auf dem Fußboden ausgelegt.
Ich bitte dann die Kinder, auf dem Weg z.B. bis zur 6 zu laufen. Wenn sie das geschafft haben, frage ich, auf welcher Zahl sie ankommen, wenn sie noch 2 Schritte weitergehen. Manchmal bitte ich sie, auch einen Schritt zurück zu gehen um dann von ihnen zu erfahren, wo sie jetzt stehen.
Dies sind spielerische Ansätze von addieren und subtrahieren.
Abschließend spielen wir im Kreis mit einem großen Würfel, jeder darf einmal würfeln und dann den anderen sagen, was er gewürfelt hat. Bei einer 6 darf noch einmal gewürfelt werden.
Wenn wir uns mit Arbeitsblättern beschäftigen, hören wir ein Lied von der entsprechenden Zahl und lesen eine Geschichte.
Mit einem Zahlenpuzzle setzen wir die richtige Reihenfolge aneinander, so dass eine Zahlenraupe entsteht. Die Kinder sehen die geschriebenen Zahlen auf den Arbeitsblättern, dürfen sie bunt malen, bedrucken oder bekleben Dabei werden natürlich noch viele verschiedene Techniken gefördert wie auch die Stifthaltung geübt.
Das geschieht aber wirklich auf eine spielerische Art und Weise, ich setze die Kinder nicht unter Druck Wenn sie sagen, dass sie es nicht können, bitte ich sie, es zu probieren. Wenn ich sehe, dass es nicht klappt, nehme ich das Blatt auch unfertig zurück.
Diese positiven Erfahrungen im mathematischen Bereich sollen den K indem später in der Schule den Zugang zur Mathematik erleichtern.